Rund um den Brand

Eine kleine Runde um den Brand stand an, fast nur auf erlaubten Wegen, denn man hat ja gute Vorsätze. Aber die eine oder andere Sache gab es dabei dennoch zu bemerken, und wie so oft, ist auch hier wieder Licht und Schatten dicht beieinander.

DSCN1098 Aussichten waren das….

1. Die Galloways zu Waitzdorf

Selbige waren natürlich auch wieder auf der Weide unterwegs. Und puschelig-niedlich wie eh und je. Diesmal allerdings ist mir ein solches Tier noch einmal begegnet: in der Waitzdorfer Schänke in Form eines Gulaschs. Hmm, schmeckt ein wenig nach Wild und ist ein wenig zäh. OK, abgehakt, einmal gegessen und gut.

DSCN1093 Ab in den Gulaschtopf.

2. Im Forstgraben

Dort hingen einige eher merkwürdige Schilder an den Bäumen. Waren wohl mal als Wegweiser gedacht, sind aber jetzt nicht mehr lesbar. Grübel….

DSCN1087 Was will uns wohl der Künstler….

3. Im Eulengrund

Ja, dort bin ich natürlich vom Pfad der Tugend abgewichen. Schön blöd, wer hier die gefährliche Straße lang läuft, wie es die Wegweiser verlangen. Der Weg hier hoch ist nach wie vor die bessere Alternative, auch wenn dies die bockige Nationalparkverwaltung nicht einsehen will. Hier hatte ich denn auch, die Welt ist ein Dorf, prompt eine Begegnung mit einem durchaus populären Vertreter des Sächsischen Bergsteigerbundes. Und der war wie ich der Meinung: freigeben den Weg, und zwar schnell.

DSCN1088DSCN1089 Eulengrund.

4. Forstarbeiten

Ja, an die und ihre segensreiche Wirkung hat man sich schon irgendwie gewöhnt. Jetzt also beidseitig der Brandstraße. Was insofern sehr verwundert, als doch der ganze Bereich in der Kernzone des Nationalparks liegt, in der eigentlich gar nicht mehr mit Menschenhand gewirtschaftet werden sollte. Aber dafür wird es schon wieder irgend eine Erklärung geben, an solchen herrschte ja auch schon früher kein Mangel. Immerhin: ich konnte doch so einige manuelle Arbeiten beobachten, aber auch schwere Technik war in Sicht. Und die hat, wie immer, ihre Spuren hinterlassen.

DSCN1077DSCN1084 Kernzone?!

Echt witzig dann jenes Schild, direkt an der Brandstraße. Was sagt es uns? Genau, hier herrscht Lebensgefahr, aber sie können ruhig weitergehen. Macht unterm Strich eh nur ein paar unbeliebte Wanderer weniger.

DSCN1085 So, so.

5. Der Weg zwischen Brandstufen und Frinztalmühle

Den hat die Nationalparkverwaltung ja erst vor einigen Jahren angelegt. Eine ihrer besten Taten überhaupt, denn der Weg spart dem Wandersmann die üble Straße und ist obendrein sehr nett mit Stufen und kleinen Brücken ausgebaut. Selbige Brücken hat man jetzt allerdings allesamt ersetzt. Durch Neubauten aus jenem synthetischen Material, welches auch schon auf der einen oder anderen Stiege zu finden ist. Farblich passt das und fügt sich gut in die Landschaft ein. Aber rein optisch hätte man die Brücken irgendwie filigraner bauen können. Na ja, Kleinkram.

DSCN1099DSCN1100 Übers Bächel geht a Brückel.

6. Eine Spinne

Die hatte ich bisher noch nie bemerkt. Na, wo ist sie?

DSCN1097

Ergänzung am 24.2.2015: Nach einem Hinweis von Axel hab ich mir die Kernzonengrenze noch mal genau angesehen. Die schlägt hier tatsächlich einige Zacken, so dass ich mich korrigieren muss: die Waldarbeiten finden nicht in der Kernzone statt, sondern knapp daneben.

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