Gaststättentest: Tanzplan – Tanečnice

Zunächst eine Vorbemerkung: in meinem alten Blog, der mittlerweile ganz aus dem Netz verschwunden ist, gab es die Rubrik “Gaststättentest” schon mal. Das ist mittlerweile fast fünf Jahre her, und so habe ich mich entschlossen, die Sache wiederzubeleben. Die Auswahl der Wirtshäuser ist dabei rein subjektiv und richtet sich ganz einfach danach, wo ich gerade lang komme.

Aber nun genug geschwätzt, eröffnen wir den kulinarischen Reigen mit der Gaststätte auf dem Tanzplan (Tanečnice).

 

 

 

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Höhlenentdeckungen Neu: Update und Auflösung

Höhle-19Da hab ich doch bei einer meiner letzten Touren im Böhmischen eine Höhle entdeckt, die ich bisher nicht kannte. Und das, obwohl ich an der Stelle sicher schon ein Dutzend mal vorbeigelaufen bin.

Ihr dürft jetzt rätseln, wo die Höhle ist und wie sie heißt. Dazu ein Tipp: die Höhle ist Namenspatron und ein wichtiges Element in einem Jugendbuch, welches in Tschechien sehr populär ist. Und bei der Höhle gibt es auch noch eine nette Boofe.

Es folgen ein paar Bilder.

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Komplett nutzlose und überflüssige Hustensaftschmuggler

Oh ihr Bürokraten in der Nationalparkverwaltung, jetzt habt ihr euch selbst übertroffen. Denn wie ich eurer Webseite gerade entnehme, habt ihr eine wahre Großtat zum Schutze des Wandersmanns in die Wege geleitet. Ihr baut doch tatsächlich ein schönes Stahlgeländer am Rande der Winterbergstraße.

Ich konstatiere zunächst mal die Notwendigkeit des Geländers anhand der schweren Unfälle, die sich an dieser Stelle bisher ereignet haben. Zum Zählen nehme ich der Einfachheit halber die Finger zu Hilfe……Käse, keinen einzigen Finger gebraucht. Da ist noch nie etwas passiert, und wenn man sich nur mal die Breite des Weges ansieht, dann kann dort auch nichts passieren.

Also genieße ich jetzt eure eigene Begründung für den Geländerbau. Ich zitiere: “Beauftragte Ingenieurbüros überprüfen diese nach einer für Sachsenforst geltenden Betriebsanweisung zur Verkehrssicherheit und legen Auflagen fest. Stützmauern, wie entlang des Wurzelweges mit einer Höhe von mehr als 1,50 Meter müssen demnach mit einem Geländer gesichert werden, damit Besucher hier nicht abstürzen.”

Und ich übersetze: völlig nutzlose und überflüssige Hustensaftschmuggler in eurer Behörde denken sich irgendwelche Vorschriften aus, damit sie nicht den ganzen Tag den Gummibaum auf dem Schreibtisch anstarren müssen. Und sind dann natürlich auch für die Umsetzung dieser selbst erdachten Vorschriften zuständig und damit irgendwie unabkömmlich.

Dämlicher, nutzloser und sinnfreier kann man Steuergroschen eigentlich nicht mehr verschwenden.

Aber vielleicht hilft das Geländer ja demjenigen, der total besoffen vom Großen Winterberg kommt. Aber ach und jeh, das geht ja auch nicht mehr. Denn auf dem Winterberg gibt es kein Bier mehr. Den Betreiber da oben habt ihr ja mit euren völlig unerfüllbaren Auflagen in Sachen Kläranlage zum Aufgeben genötigt. Fein gemacht.

Möge euch der Blitz….

Tannenberg und Tollenstein Oder: Böhmische Suppe auf Bestellung

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Da war der Wurm drin. Hatte doch der Wetterbericht strahlende Sonne für den ganzen Tag gemeldet. Auch für diese Ecke, in der sich das Lausitzer Bergland und das Böhmische Mittelgebirge treffen. Brühe war es: genau um die Mittagszeit, als wir die beiden Höhepunkte Tannenberg und die Ruine Tollenstein besuchten, zog sich der Himmel zu und die berühmte böhmische Suppe zog auf. Ja, es tröppelte sogar ein wenig. Nur um kurz danach, wir hatten die beiden Highlights schon passiert, wieder der strahlenden Sonne Platz zu machen. Da soll man sich nicht ärgern. Aber eine Erklärung für dieses Wetterphänomen habe ich noch, weiter unten im Text. Jetzt aber erst mal: auf dieser kurzen, aber recht knackigen Runde sehen wir: den wohl schönsten Kreuzweg im Böhmischen, einen Berg samt Aussichtsturm und eine richtig schöne Burgruine. Es geht dabei immer mal wieder ordentlich hoch und runter. Also los:

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Khaatal zwei: Sakrales, eine alte Burg und eine urige Kneipe

Hemmehübel-55Nachdem es auf der vergangenen Tour im Khaatal so schön war, wollen wir gleich noch eine Runde in der Ecke drehen. Diesmal finden wir die spärlichen Reste einer alten Burg, entdecken den alten Fritzen am Felsen, trauern um ein vergangenes Jagdschloss, sehen Reste eines winterlichen Eisfalls und genießen die Schönheit des Tales.

Obendrein sehen wir noch das eine oder andere sakrale Denkmal am Wegesrand. Und zu guter Letzt stärken wir uns noch in einer wahrhaft urigen Kneipe. Trotz schönem Wetters am vergangenen Karfreitag war kaum etwas los im Wald, man kann diese Runde also auch immer dann empfehlen, wenn anderswo Hochbetrieb und Stiegenstau herrscht. Was solls, mir nach:

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Im Khaatal: Felsenpfad, Schatzkammer, geheimnisvolles Hüttchen und Forstbanausen

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Auf dieser Wanderung sehen wir den berühmten Felsenpfad von Khaa, eine Schatzkammer im Wald, eine sehr geheimnisvolle Hütte mitten im Nirgendwo, die eine oder andere Inschrift im Fels und Teile eines wiederhergestellten Naturpfades. Obendrein ärgern wir uns ein Loch in den Sack ob des Wütens einiger tschechischer Forstbanausen, die einen historischen Weg unpassierbar gemacht haben. Wobei: diese Sorte Banausen gibt es auch auf deutscher Seite, da ist der eine einen Dreier wert, der andere drei Pfennige. Aber schön der Reihe nach, lasst uns zunächst nach Khaa (Kyjov) anreisen.

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Mal wieder: schöne Schilder im Walde

Ich weiß ja, ich bin ein Fetischist. Aber Schilder im Wald und deren Interpretation haben es mir nun mal angetan. Und so gibt es wieder zwei schöne Exemplare, diesmal aus der Böhmischen Schweiz.

1. Der Ranger

Tschechische Ranger, so lernen wir, haben Helme auf, die sie aussehen lassen wie Robocop. Und obendrein abortdeckelgroße und tiefschwarze Hände. Es gruselt mich vor einer Begegnung im Wald.

2. Ziege in Bedrängnis

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Dieses Piktogramm, so deucht es mir, richtet sich vor allem an frisch hinzugekommene Einwanderer aus eher archaischen Kulturen. Lass die Ziege in Ruhe! Und auch das Schaf! Wenn gar nichts hilft, dann nimm die Hand zur Hand!

Ja ja, ich weiß schon, ich bin ein Arsch. Aber ich kann es ob solcher Steilvorlagen einfach nicht lassen.

Bunker, Felskapelle, neuer Klettersteig und die Urtschechen

Schemmel-74

Diese Runde, welche mit der Grundmühle, der Felskapelle von Schemmel, den Bunkern der Schöberlinie und diversen Kleindenkmalen am Wegesrand reich an Höhepunkten ist, habe ich schon mehrmals beschrieben. Dieweil sie aber zu meinen Lieblingsrunden im Böhmischen zählt, und weil es obendrein wieder viel Neues zu entdecken gab, will ich mich hier noch einmal wiederholen.

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