Alle Beiträge von Arndt Noack

Neu: der IG-Stiegen-Kalender 2020

Das ist natürlich ein wenig Werbung in eigener Sache, die man mir hiermit bitte vergeben möge. Gerade erschienen ist der Kalender der IG Stiegen- und Wanderfreunde für 2020. Ich will den hier ausdrücklich empfehlen, denn man bekommt ein Stück Wandschmuck, das nicht jeder hat – es gibt einfach nur wenige Kalender.

Hier mal die Motive im Überblick: Bärenfangwände (Titelbild) – Klettersteig Porschdorf – Adlerlochstiege – Heulenberg – Quelle Gutes Bier – Luchsstein – Steinbruchpfad – Rosenkamm – Schwarzberggrund – Winterbergkehren (Kleiner Winterberg) – Neuwegkanzel – Raumberg – Silberwände

Zu jedem Motiv gibt es eine kurze Beschreibung und einen QR-Code. Da kann man mit dem Handy davor herumwedeln und bekommt eine digitale Karte von “mapy.cz” angezeigt, die direkt zum beschriebenen Wanderziel führt.

Gleich mal am Monitor ausprobieren:

Der Kalender ist im Format A3, er hat 14 Seiten (Titelblatt, 12 Monate und eine Rückseite mit allen Motiven).

Kostenpunkt inklusive Versand: 15 Euro. Bestellungen an maklim@t-online.de

Old-Rolf schlägt wieder zu Neue Böhmkarte "Balzhütte"

Unter Sandsteinverrückten dürfte es sich ja schon herumgesprochen haben: am 12. August erscheint eine neue Karte von Rolf Böhm, diesmal geht es um die Region rund um die Balzhütte im Böhmischen. Ich bin glücklicher Besitzer eines Vorab-Exemplars, und so kann ich hier mal einige Details auflisten. Die Werbetrommel muss ich ja eigentlich nicht rühren, dieweil sich die Karte verkaufen dürfte wie geschnitten Brot. Und in der tschechischen Nationalparkverwaltung dürfte es die eine oder andere Bissspur an der Schreibtischkante geben, denn in gewohnter Detailfreudigkeit sind natürlich auch hier alle Wege eingezeichnet. Nicht nur solche, die den gut alimentierten Naturschützern in den Kram passen.

Was also fällt mir nach eingehendem Studium – kein Witz, teilweise mit der Lupe – auf? Zum einen natürlich die Detailverliebtheit, die wir alle an den Böhm-Karten so schätzen. Da ist jeder Wegweiser, jede Felsinschrift, jedes Ruhebänkchen vermerkt. Herrlich.

Obendrein ist die Karte ausgesprochen aktuell: die Aussicht auf dem Treppenstein wurde beispielsweise erst vor einem guten Jahr frei geschnitten und mit einer Bank versehen – ist schon eingezeichnet.

   Treppenstein

Genau wie der Falkenstein: hier hat die tschechische NPV ja tonnenweise Stahl verbaut und somit den ursprünglichen Charakter des Weges gründlich verändert – man könnte auch sagen: geschändet. In der Karte ist dies berücksichtigt, die ursprünglich angezeigten drei Ausrufezeichen (gefährliche Stelle) sind nicht mehr da.

Stahlburg Falkenstein

Auch kleine Veränderungen, wie etwa die Wiedereröffnung des Restaurants “Praha” in Dittersbach sind schon berücksichtigt. Und natürlich findet sich so manch ein Wege-Geheimtipp wieder. So etwa der Kinsky-Jägerpfad mit seinen zahlreichen schönen Aussichten.

  Kinsky-Pfad

Selbst sehr abseitige Ziele, wie beispielsweise die Gedenktafel für Rudolf Keller, kann man entdecken.

Keller  Keller-Tafel

Und schließlich darf natürlich das Wandermädchen auch nicht fehlen. Wo? Wird nicht verraten. Nur soviel: symbolträchtiger kann die Kleine kaum untergebracht werden.

  Wandermädel

Also, unbedingte Kaufempfehlung. Ab 12. August für 6,80 Euro überall, wo es Böhmkarten gibt. Für Besteller: ISBN 978-3-910181-21-2.

Kirnitzschtalfest: Nachlese–Kreuzworträtsel-Quiz

Na klar war die IG Stiegen- und Wanderfreunde auch in diesem Jahr beim Kirnitzschtalfest zugegen. Und das Interesse an unserem Stand hat mich, ehrlich gesagt, begeistert. Eigentlich war immer etwas los, und die Besucher wollten viel wissen. Da ging es nicht nur um versteckte Wege (zugegeben, eine Spezialität der IG), sondern auch um ganz normale Wandertipps, etwa mit Kindern oder für Naturfreunde, die nicht mehr so gut zu Fuß sind. Und, ganz großes Kino: ich habe an beiden Tagen nicht ein kritisches Wort zu unserem Anliegen (ganz grob gesagt: sperrt keine Wege mehr, gebt die gesperrten solchen endlich wieder frei und jagt die schweren Fortmaschinen aus dem Nationalpark) gehört. Das lässt hoffen.

Ein kleiner Höhepunkt war ganz sicher auch unsere Vorschau auf die neue Böhm-Wanderkarte “Balzhütte”. Offiziell erscheint die am 12. August 2019, bei uns konnte man schon mal reinschnuppern. Nur soviel vorweg: die sollte in keiner Sammlung fehlen. Ich werde sie hier nochmal genauer unter die Lupe nehmen.

 

 

 

  IG-Stiegen auf dem K-Fest

Unser Kalender 2020 (Versteckte Wege) hat sich erfreulicherweise verkauft wie geschnitten Brot. In Bälde gibt es den auch hier.

Und es gab ein Kreuzworträtsel mit Gewinnspiel. Für alle, die nicht vor Ort waren, hier nochmal:

Kreuzwort 1

Und zum besseren Ausfüllen auch noch in voller Auflösung zum Download: hier.

Und schließlich gab es auch ein interaktives Quiz. Was leider nicht so recht funktionierte. Kein Wunder, denn wir hatten etwas Simples nicht bedacht: wenn die Sonne voll auf einen Laptop knallt, dann erkennt niemand mehr, was dort angezeigt wird. Deshalb hier nochmal das Quiz, jetzt für das Web aufbereitet:

Viel Spaß damit. Und postet hier in den Kommentaren eure Ergebnisse.

Und nicht vergessen: zügig, aber ohne Hast, auf die Werbung oben rechts klicken. Kostet nix, und sichert mir  meine nächste Knoblauchsuppe.

Das IG-Stiegen-Quiz vom Kirnitzschtalfest

Da wollen wir doch mal schauen, wie ihr euch auskennt.

 

IG-Stiegen auf dem Kirnitzschtalfest

An diesem Wochenende (27. – 28.7) findet mal wieder das Kirnitzschtalfest statt. Das komplette Festprogramm kann man sich hier herunterladen. Und auch die IG Stiegen- und Wanderfreunde ist mal wieder mit von der Partie. Unseren Stand findet ihr auf dem Freigelände am Straßenbahndepot der Kirnitzschtalbahn. Was gibt es dabei in diesem Jahr Neues? Zunächst den IG-Stiegen-Kalender 2020. Schön groß im A3-Format, mit allerlei verstecken Wegen. Und, als besonderes Schmankerl: im Kalender finden sich QR-Codes, welche die beschriebenen Wege auf einer digitalen Karte zeigen.

Und es gibt exklusive Bierdeckel, gestaltet von Rolf Böhm.

  Viel zu schade für einen tropfenden Humpen

Außerdem Gewinnmöglichkeiten bei einem interaktiven Quiz und einem Kreuzworträtsel. Und dazu natürlich wie immer jede Menge Informationen rund um die Sächsische- und die Böhmische Schweiz. Wäre schön, den Einen oder Anderen von euch dort zu begrüßen.

Einmal quer durchs Zappenland

Zappenland? Zappenduster? Zappen gehabt? Mitnichten und Neffen. “Zappenland” ist eine historische Bezeichnung, heute spricht man auch von der “Binsdorfer Hochebene”. Und das trifft es ganz gut: malen Sie rund um Binsdorf (Bynovec) einen großen Kreis, und Sie wissen in etwa, wo wir sind. Also einige Meter oberhalb der Elbe. Konkret besuchen wir diese Orte: Herrnskretschen (Hřensko), Jonsdorf (Janov), Kuttelburg (Hájenky ), Rosendorf (Růžová), Arnsdorf (Arnoltice) und Elbleiten (Labská Stráň). Das wird ein ordentlicher Riemen samt ordentlich langer Beschreibung. Und damit ich mir beim Schreiben der tschechischen Häkchen und Krakel über den Buchstaben nicht jedes Mal die Finger breche, bleibe ich im Folgenden bei den deutschen Namen. Auf den Wegweisern stehen natürlich nur die tschechischen solchen.
Genug gelabert, auf geht es.

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Auf Quandts Spuren rund um Dürrröhrsdorf Wesenitztal - Schöne Höhe - Zwergenhöhle - Lieblingstal

Johann Gottlob von Quandt

Quandt? Was fällt uns dazu ein? Klar, Quantenphysik. Und im Sächsischen nennt man ein paar streng riechende Füße auch gern “Quanten”. Dem Technikhistoriker fällt vielleicht auch noch jene Firma ein, die einst ein Pionier der elektronischen Bildbearbeitung war und heute nicht mehr existiert: Quantel.
Mitnichten und Neffen, keine Physik, keine digitalen Bilder und erst recht keine müffelnden Füße. Wir begeben uns heute auf die Spuren des Johann Gottlob von Quandt (1787 – 1859). Der wurde mit einem silbernen Löffel im Mund geboren und konnte so eine exzellente Privatausbildung genießen, Europa bereisen und Kunst und Kultur der Welt kennenlernen. Er konnte das Rittergut von Dürrröhrsdorf samt umliegender Dörfer kaufen und erfolgreich bewirtschaften. Und er konnte sich vor allem als Kunstmäzen in der Dresdner Region einen Namen machen. Obendrein war er ein glühender Verehrer von Goethe. Rund um Dürrröhrsdorf – Dittersbach hat er zahlreiche Spuren hinterlassen.
Also genug geschwätzt und losgewandert.

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Mit der Draisine von Rossendorf nach Dürrröhrsdorf

Seit knapp einem Jahr lebt die Bahnstrecke zwischen Arnsdorf und Dürrröhrsdorf wieder. Zwar ist hier zum letzten Mal 2002 ein Zug gefahren, aber jetzt kann man mit einer Draisine da langrollen. Was natürlich mal ausprobiert werden musste.

Zunächst die blanken Fakten, nachzulesen auch auf der Seite des Betreibers: Start ist immer in Rossendorf, an der B 6, direkt gegenüber der merkwürdigen Tankstelle, die mitten im Wald zu stehen scheint. Hier gibt es eine Einweisung und auch ein paar Getränke kann man kaufen.

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Steinbruchpfad Zeichen

Das wird eine kleine Runde, gut geeignet für eine Halbtagestour. Wir sehen viele Zeugen des historischen Sandsteinbergbaus, außerdem noch die Reste eines Künstlerateliers. Obendrein gibt es ein paar alte Treppen und Steiganlagen. Und, um die Sau fett zu machen, gibt es auch noch die eine oder andere tolle Aussicht auf die Elbe. Da ich bei dieser Bullenhitze keine Lust auf lange Touren habe, kam mir diese Strecke also sehr gelegen. Und einsam ist es da auch, uns sind gerade mal zwei andere Wanderer begegnet. Starten wir also.

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