Archiv für den Monat: August 2025

Hoher Schneeberg

Region: Böhmen.
Dauer: Rund fünf Stunden
Entfernung: Knapp 19 Kilometer, kann aber beträchtlich abgekürzt werden.
Höhenmeter: (Hoch und Runter): 1380 Meter
Schwierigkeit: Recht leicht. Es geht aber einmal ordentlich hoch und dann auch wieder runter.
Bemerkungen: Großer Parkplatz mit Tücken in Schneeberg. Bushaltestelle gleich nebenan. Einkehr in auf dem Hohen Schneeberg oder im gleichnamigen Ort.

Schneeberg-37Diese kleine Runde ist aus drei Gründen entstanden: zum einen war ich tatsächlich seit langer Zeit nicht mehr auf dem Hohen Schneeberg (Děčínský Sněžník). Und der rühmt sich immerhin, mit rund 723 Metern, die höchste Klamotte im Elbsandstein zu sein. Zum zweiten hat man von dort oben tatsächlich traumhafte Aussichten in alle Richtungen. Zum dritten fährt in der Saison eine ziemlich geniale Buslinie, die zwischen Pirna und Königstein pendelt und dabei einen weiten Bogen über Böhmen nimmt. Und schließlich, jetzt sind wir schon bei viertens, spürte ich das dringende Bedürfnis nach einer gerüttelt Portion Knoblauch im Magen.
Auf geht es also.

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Caspar-David-Friedrich-Weg

Region: Linkselbisch, Gebiet um Krippen und Reinhardtsdorf-Schöna.
Dauer: Rund sechs Stunden
Entfernung: Knapp 16 Kilometer
Höhenmeter: (Hoch und Runter): 760 Meter
Schwierigkeit: Recht leicht. Zweimal etwas knackiger hoch, einmal etwas knackiger runter. Leider rund fünf Kilometer auf Asphalt.
Bemerkungen: Einige wenige Parkplätze in Krippen. S-Bahnhof und Bushaltestelle gleich nebenan. Einkehr in Schöna, auf dem Wolfsberg oder in Reinhardtsdorf. Am Anfang und Ende auch in Krippen.

WandererWir haben es gelesen, wir haben gestaunt, wir haben uns gefreut. Der Caspar-David-Friedrich-Weg rund um Krippen und Reinhardtsdorf-Schöna ist bei einer Online-Umfrage des “Wandermagazins” zum schönsten deutschen Wanderweg 2025 gewählt worden. Das ist eine feine Sache, vor allem, weil diese Ecke bei der Erwähnung von “Sächsischer Schweiz” als Schlagwort gern vergessen wird. Aber tatsächlich “Schönster Wanderweg”? Nun ja, dazu sollte man wissen: zum einen muss so ein Weg erst mal für den Wettbewerb nominiert werden. Er muss also irgendwie ein ausgewiesener “Themenweg” sein. Einfach so in der Landschaft vorhanden, das reicht nicht. Der traumhafte “Begangsteig” bei Hohnstein oder der ach so verbotene “Grenzweg” kämen da schon mal nicht auf die Liste. Und zum anderen ist das eben ein Online-Umfrage. Es gibt keine Jury, es zählen die Klicks. Aber immerhin, wenn die Verantwortlichen vor Ort so viele Leute zum Klicken animiert haben, dann geht das ja in Ordnung. Leider kann man das Ergebnis nicht so recht einordnen, weil das “Wandermagazin” zwar die Gewinner nennt, sich über die Stimmverteilung aber ausschweigt. Hier die Homepage der Zeitschrift.
Aber was solls, wir gehen mal lang. Und damit es auch wirklich passt, sind wir den Weg genau so gegangen, wie ausgeschildert und beschrieben. Es lockt da zwar der eine oder andere zusätzliche Abstecher, aber wir wollten mal genau so wandern, wie von CDFs Freunden vorgesehen.
Auf geht es.

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