Update am 2. April 2026: Ganz klar, das war ein Aprilscherz, und ein strunzdämlicher dazu. Obendrein noch unter der Gürtellinie. Also ganz klar: es wird keine bodenständige böhmische Küche hier geben. Und erst recht keinen Puff. Zu früh gefreut.
Dafür wird die lokale Presse irgendwann in diesem Jahr mal wieder eine Routineanfrage stellen. In der Antwort werden folgende Versatzstücke vorkommen (Übersetzung kursiv).„intensive Prüfung“ – wir suchen nach Verhinderungsgründen
„engmaschige Abstimmung zwischen…“ – wir schieben uns die Verantwortung gegenseitg zu
„angespannte Haushaltslage“ – wir verballern das Geld lieber anderswo
„insgesamt schwierige Situation“ – Putin oder Trump ist schuld
Die wunderschöne Bergbaude darf derweil weiter vor sich hin bröckeln.
Immerhin: auch in dieser Saison wird es, neben der Baude, wieder einen sehr empfehlenswerten Imbis geben. Ab Karfreitag ist über die gesamten Ostertage geöffnet, danach Mittwoch – Sonntag je nach Wetterlage.
Viel wurde darüber geschrieben, und viel wurde kritisiert: die Baude auf dem Großen Winterberg steht seit Jahren leer. Schuld ist eine Kläranlage, die zwar gut funktionierte, aber nicht mehr den Normen der allgegenwärtigen EU entsprach. Der Pächter konnte eine neue Anlage finanziell nicht stemmen, und der Besitzer, der Freistaat, wollte nicht. Aus. So ist das halt im geeinten Europa. Aber was heißt geeint? Es heißt in diesem Fall, dass die EU-Norm für Kläranlagen uneingeschränkt auch für die Bergbaude gilt. Andererseits: Die EU-Schengen-Norm für den freien Grenzübertritt überall und jederzeit gilt nicht mehr, sobald da „Nationalpark“ drauf steht. Aber ich schweife ab. Denn es gibt Neues zu vermelden. Sehr Ungewöhnliches. Lesen Sie weiter: