Archiv der Kategorie: Naturschutz

Mit Vögeln beschäftigt

Mein Gott, schon wieder ein Kalauer, und ein bärtiger obendrein. Sogar in der Überschrift. Vergebung, ich konnte die Steilvorlage einfach nicht liegen lassen. Dabei geht es mir um den “Ornithologischen Jahresbericht 2025” für die Nationalparkregion. Welchen ich jetzt endlich mal in Ruhe gelesen habe. Wobei mein Hauptaugenmerk natürlich den immer wieder zitierten Arten Wanderfalke, Uhu und Schwarzstorch galt.

imageUhuStorch

Wanderfalke, Uhu und Schwarzstorch – weitere drei Kalauer, mindestens einer davon geschmacklos.

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Störung oder nicht? Keine Ahnung!

imageÜber die Anhörung im Sächsischen Landtag in Sachen Elbsandstein wurde an anderer Stelle schon ausführlich berichtet. Ich verweise hier gern auf die Zusammenfassung von Rolf Böhm HIER. Und HIER kann man sich das Ganze auch in voller Länge, ca. drei Stunden, anschauen. Mit etwas Gefummel auch runterladen, das macht dann runde 3,8 GB auf der Festplatte.

Nun, ich hatte gerade eine leicht masochistische Anwandlung, und kein Geld fürs Domina-Studio übrig. Also habe ich es mit zur Gänze angetan.

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Am Nasenring durch die Manege

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Es folgt ein längerer Text, ganz ohne Bilder. Es geht um das Boofen im Nationalpark, um eine Arbeitsgruppe, die ins Leere gelaufen ist, um die Hybris eines Ministeriums, um die Simulation demokratischer Mitbestimmung.
Und es geht auch um einen Verband, der das alles schon seit vielen Jahren mit sich machen lässt, obwohl er allein Kraft seiner Mitgliederzahl auch ganz anders könnte.
Es geht um das Verhältnis schnöder Ideologie versus eines gesunden Pragmatismus.
Da ich bei all dem nicht umhin komme, immer mal wieder meine recht gepfefferte Meinung zu sagen, will ich sie der Fairness halber auch kennzeichnen. Alles, was hier kursiv  erscheint, ist meine persönliche Einschätzung und keineswegs allgemeinverbindlich. Also, bitte weiterlesen und gern auch kommentieren.

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Lesetipp: Broschüre zu Sachsens Naturlandschaften Wann ist ein Weg ein Weg?

“einmalig.” – der Titel gemahnt ein wenig an Legasthenie, ist aber recht einprägsam. In einer Broschüre des sächsischen Umweltministeriums werden jetzt die besonderen Naturlandschaften des Freistaates vorgestellt. Als da wären: Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, Königsbrücker Heide, Erzgebirge / Vogtland, Dübener Heide, Zittauer Gebirge und natürlich die Sächsische Schweiz. Ich habe mir die Broschüre, und dabei besonders das Kapitel zu meinem Lieblingsgebirge, mal angesehen.

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Brandstifter und Polizisten

Mal wieder etwas Text fast ohne Bilder. Es waren zwei Meldungen, die mich die letzten Tage umtrieben. Und zu einigen Gedanken verleiteten. Über Zustimmung oder Widerspruch freue ich mich wie immer. (Dabei ein kleiner Hinweis an den Zeitgenossen, der hier mit gleicher IP-Adresse immer mehrmals auf „Blödsinn“ klickt: ein argumentativer Kommentar wäre auch nicht übel.)

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Grenzenloses Wandern? Vielleicht.

Das ist ein Fake!Es war ein Satz, der eher am Rande fiel: auf einer Bürgerversammlung in Hohnstein zum Thema Nationalpark vs. Naturpark ließ der Pirnaer Landrat Michael Geisler durchblicken, dass die Verwaltung von Aussig (Ústí nad Labem) ihm einen interessanten Vorschlag unterbreitet hat. Zehn, in Worten: zehn, historische Wanderwege, welche die Grenze überqueren, könnten reaktiviert werden.
Leider ging der Landrat nicht ins Detail, aber ich habe hier mal drei Kandidaten. Die alle drei nach offizieller Lesart verboten, aber noch mehr oder weniger vorhanden sind.

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Kurz getestet: der “Weg zur Wildnis”

Mit einigem medialen Buhei wurde kürzlich der „Weg zur Wildnis“ als Lehrpfad eröffnet. Er soll zeigen, wie sich die Natur – hier nach einem Borkenkäferfraß vor rund 15 Jahren – selbst heilen kann. Irritiert hatte mich zunächst die Schlagzeile dazu: „Umweltminister Günther zeigt auf neuem Erlebnisweg die natürliche Dynamik und Selbstheilungskräfte der Natur im Nationalpark“. Nun ja, der Minister zeigte hier eigentlich nur sein Lächeln in die Kamera. Konzipiert und gebaut haben das Andere. Aber wie dem auch sei, man hatte zu einer geführten Besichtigung eingeladen. Ich habe mich dann nicht führen lassen, den Pfad aber trotzdem unter die Lupe genommen. Danach muss ich, frei nach Goethe, sagen: „Drei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust“.

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Fragen an die Nationalparkverwaltung

Diesen Text hatte ich zunächst auf der Facebookseite der Nationalparkverwaltung gepostet. Dort hat man ihn kommentarlos gelöscht. (Hat man nicht ganz, siehe Update am Ende) Scheinbar wollte oder konnte man meine Fragen nicht beantworten. Deshalb hier noch mal zum Lesen und zum zensurlosen Kommentieren:

Liebe Nationalparkverwaltung,

ich stelle diese Fragen hier öffentlich, dieweil ich bisher über andere Wege keine Antwort bekommen habe – was nicht weiter verwunderlich ist, da euer Pressesprecher gerade auch auf dem Abflug ist.
Es geht mir um den Grenzweg.
Wie ihr ganz sicher wisst, ist dieser Weg umstritten. Eine Einigung über ihn wurde, im Gegensatz zu anderen gesperrten Wegen, in der „AG Wege“ nie erzielt. Dennoch betrachtet ihn die Nationalparkverwaltung seit Jahrzehnten als gesperrt. Fragt man nach Gründen, so heißt es entweder „Wiederansiedlung des Auerhahns“ – das heißt es seit rund 30 Jahren, ohne dass seitdem etwas passiert wäre. Oder es heißt etwas nebulös: naturschutzfachliche Gründe, was immer das sei.

 

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