Archiv der Kategorie: Lokalpolitik

Gott ist ein Arschloch

Ja, das muss jetzt einfach mal gesagt werden. Wobei ich manchmal einem gewissen Herrn Däniken zustimmen könnte: das ist kein Gott, das sind zwei außerirdische Rotzgören, die seit tausenden Jahren ein Simulationsspiel zocken. Etwa so: „OK, ich steuere jetzt die Israeliten. Den Navigationsmodus schalte ich um. Von „Mann mit Atlas“ auf „Frau mit Falk-Plan“. Bingo, 40 Jahre Wüste.“
Und eben diese Rotzgören haben doch ein Unwetter der ganz üblen Sorte genau dort platziert, wo es so richtig Schaden anrichten konnte: über Rathen, der Felsenbühne, dem Amselsee, dem Weg zur Bastei. Zielgerichtet mitten hinein den touristischen Hotspot.

Deshalb hier ein paar Gedanken.

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Es grünt so grün, Teil eins: Großer Winterberg

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Ja, es grünt. Und wie. Fast schon hüfthoch. Aber irgendwie doch anders als ich es mir vorgestellt hatte. Denn eben jenes üppige Unkraut wuchert auf der Terrasse und rund um das Gasthaus auf dem Großen Winterberg. Seit zehn Jahren steht es leer und vergammelt, mittlerweile schon von außen gut zu erkennen. Auch der vor gar nicht so langer Zeit sanierte Aussichtsturm ist schon wieder wurmstichig und geschlossen.

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Am Nasenring durch die Manege

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Es folgt ein längerer Text, ganz ohne Bilder. Es geht um das Boofen im Nationalpark, um eine Arbeitsgruppe, die ins Leere gelaufen ist, um die Hybris eines Ministeriums, um die Simulation demokratischer Mitbestimmung.
Und es geht auch um einen Verband, der das alles schon seit vielen Jahren mit sich machen lässt, obwohl er allein Kraft seiner Mitgliederzahl auch ganz anders könnte.
Es geht um das Verhältnis schnöder Ideologie versus eines gesunden Pragmatismus.
Da ich bei all dem nicht umhin komme, immer mal wieder meine recht gepfefferte Meinung zu sagen, will ich sie der Fairness halber auch kennzeichnen. Alles, was hier kursiv  erscheint, ist meine persönliche Einschätzung und keineswegs allgemeinverbindlich. Also, bitte weiterlesen und gern auch kommentieren.

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Kurz quergelesen: die AG-Wege tagte

Keine Panik, ich hab mich nicht heimlich mit der Kamera in die letzte Sitzung der AG-Wege eingeschlichen. Sondern dieses Bild von einer KI basteln lassen. Stichworte waren aber nicht “zahnloser Tiger”, “Quasselrunde” oder “fühlen sich wichtig”. Und auch, wenn die AG, seitdem Rolf Böhm rausgemobbt wurde, eher eine Kuschelveranstaltung geworden ist: ganz ignorieren sollte man sie nicht, hin und wieder gibt es doch mal etwas zu vermelden. So auch dieses mal. Das ganze Protokoll kann man auf der Webseite der Nationalparkverwaltung nachlesen, HIER. Was also ist mir diesmal aufgefallen?

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Wandern im Großen Zschand

 

Schon etwas älteres Foto: Absperrung im Großen Zschand.

Die Bürgerinitiative “Naturpark Sächsische Schweiz” lädt ein zu einer Protestwanderung. Es geht um das leidige, und von diversen Behörden seit Jahren verschleppte, Thema der grenzüberschreitenden Wanderwege. Passend dazu führt die Wanderung zu dem logischsten dieser Wege: dem Grenzübergang im Großen Zschand. Wer hier auch nur mal dem Finger auf der Karte nachschaut, der sieht: dies ist kein Trampelpfad, sondern ein breiter und historisch vielgenutzter Weg. Mal sehen, was die Behörden davon halten.

Wann: am 31.10. 2024. Das ist ein Feiertag, Reformationstag. (Wer es eher mit nordamerikanischer Tradition hat: Halloween.)

Start: 10 Uhr an der Neumannmühle, also am Beginn des Großen Zschand.

Ich hoffe mal, da herrscht dann ordentliches Begängnis.

Und noch ein LINK zur Homepage von Rolf Böhm, wo alles nochmal erläutert wird.

Amselfallbaude–eine Polemik

Selbiges Plakat hängt am Parkplatz in Rathewalde. Von da ist es ja ein schöner Spaziergang bis zum Amselfall und der gleichnamigen Baude. Na ja, der Spaziergang ist schon noch da. Die Baude allerdings ist seit fünf Jahren geschlossen, die zugehörige Infostelle des Nationalparks ebenso. Der Blick auf den Wasserfall wird durch Baugerüste verstellt. Grund für all das: es kam ein fußballgroßer Steinbrocken runter und landete auf dem Dach der Baude. Seitdem gilt: Lebensgefahr, alles dicht machen. Zugegeben: so ein Brocken, wenn er blöd fällt, kann einem das Lebenslicht ausblasen. Aber seitdem ist exakt nichts mehr heruntergefallen. Und genug Wasser den Grünbach heruntergeflossen, um eine Lösung zu finden. Passiert ist aber gar nichts.
Immerhin gab es hier schon seit 1828 Speis und Trank, die Baude im heutigen Zustand stammt aus den 1920er Jahren.

Warum also tut sich nichts? Ich will hier mal die (natürlich komplett fiktiven) Gedankengänge einer Behörde wiedergeben.

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