Region: linkselbisch, rund um Reinhardtsdorf-Schöna
Dauer: sieben Stunden
Entfernung: 20,5 Kilometer
Höhenmeter: (Hoch und Runter): 1400 Meter
Schwierigkeit: Lang, viele Höhenmeter. Konditionell anspruchsvoll.
Bemerkungen: An- und Abfahrt mit der S-Bahn. Eine kürzere Streckenführung für Autofahrer am Ende des Textes. Etwa zwei Kilometer langweilige Strecke auf Asphalt. Einkehr nur relativ am Anfang der Tour in Schöna.

Zunächst eine Warnung vorweg: diese Tour verläuft auf ihrer letzten Etappe auf zwar so gut wie nie befahrenen, nicht desto trotz aber asphaltierten Wegen. Das ist, vorsichtig ausgedrückt, suboptimal. Mir ist aber keine Variante eingefallen, welche besser wäre und dabei die Runde nicht noch zusätzlich verlängert. Denn lang genug ist sie auch so schon. Obendrein geht es vier mal auf einen Berg hoch und auch wieder runter. Also auch konditionell nicht von Pappe.
Aber jammern wir nicht mehr, als unbedingt nötig und kommen wir zu den Schmäckerchen. “Zirkel” und “Krone” deuten ja schon mehr als deutlich auf zwei Gipfel, und “Schwarz”, nun, das gemahnt an den slawischen Wortstamm “černý”. Wenn sie den mal ordentlich nuscheln, dann haben sie auch die anderen beiden Gipfel.
Oder, um mich verständlich auszudrücken: wir besuchen Zirkelstein, Kaiserkrone und beide Zschirnsteine.
Außerdem sehen wir: einen Wanderer ohne Nebelmeer, Steinlöwen, einen Antikriegs-Gedenkstein, eine geschlossene Gaststätte (Jammer, Jammer), eine wunderbar neu gebaute Schutzhütte, einen großartigen Pfad im Aufstieg und eine Schande der Straßeninstandhaltung. Und bei alledem noch hervorragende Aussichten noch und nöcher. Also geschwind den Rucksack gegriffen und los.
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