Mal wieder: Schildiges

Meine Vorliebe für schöne Schilder im Wald dürfte ja bekannt sein. Jetzt konnte ich meiner Sammlung wieder drei prima Exemplare hinzufügen.

Nummer eins:

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Eigentlich nichts Besonderes. Hier wird davor gewarnt, dass einem in einem naturbelassenen Wald auch mal ein Ast auf den Kopf fallen kann. Irgendwie selbstverständlich. Aber: so ein Schild scheint nur außerhalb des Nationalparks möglich zu sein. Denn im Nationalpark werden immer wieder Wege dauerhaft gesperrt (Eulengrund, historischer Zick-Zack-Aufstieg zum Winterberg-Pavillon) oder mit wenig Fingerspitzengefühl verlegt (Winterbergkehren). Mit der Begründung, hier drohen Äste abzubrechen und somit sei der Weg nicht sicher. Liebe Nationalparkverwaltung, erklärt mir doch bitte mal, warum außerhalb eures Wirkungsbereichs ein simples Schild reicht, innerhalb desselben aber ein Riesenbuhei getrieben wird, mit dessen Ergebnis niemand so recht glücklich ist.

Womit wir zu den witzigeren Zierden des Wegesrandes und damit zu Nummer zwei kommen.  Hier, so scheint es, hat man die gute alte Institution des ABV wieder belebt. Und warnt potentielle Ganoven gleich noch vor diesem aktiven Ordnungshüter. Sehr gut.

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Mein derzeitiger Favorit ist aber Nummer drei, zu finden in der Böhmischen Schweiz. Wir wissen ja alle, dass unsere tschechischen Nachbarn Mountainbike-verrückt sind. Das sie die Dinger überall hin mitnehmen, auf den unmöglichsten Strecken fahren und sich dabei auch einen Kehricht um Verbote scheren. Aber jetzt wird knallhart durchgegriffen! Der Mountainbiker wird nicht erst umständlich verwarnt, sondern gleich mitteln eines Traktors in den Waldboden gebügelt. Aber immerhin vorher darüber per Schild informiert. Gut so.

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