Rund um Tharandt

Der Sonntagmorgen war gelaufen, ich hatte zu tun und konnte erst so gegen Mittag in die Natur aufbrechen. Grübel, grübel, wo ist die Anfahrt kurz und die Gegend trotzdem schön? Es ging nach Tharandt. Zum einen, weil ich dort mal einen Weg erkunden wollte, von dem ich so einiges aufgeschnappt hatte, zum anderen, weil es da schließlich eine Karte des Tharandter Waldes von Rolf Böhm gibt, und selbige versprechen ja immer schöne Entdeckungen. Soviel vorweg: aus der geplanten kurzen Runde wurde eine 14-Kilometer-Tour, dieweil es einfach zu schön war, um einfach aufzuhören.

DSCN0149 Aussicht vom Kienberg

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Schönfelder Hochland–das Dilemma um den Keppgrund

Es war ein Wetter heute, wie zum Helden zeugen. Und ich hatte mich mit einer lieben Freundin verabredet, um im Schönfelder Hochland die Baumblüte zu bewundern. Nun, das haben wir auch getan. Aber darüber hinaus haben wir uns auch geärgert. Über eine Verwaltung, der irgendwie alles scheißegeal zu sein scheint. Die sich erst mal absichert, und dann gar nichts unternimmt. Konkret: es geht um den wunderschönen Keppgrund bei Pillnitz, der nun schon seit drei Jahren gesperrt ist.

DSCN0031 Sperrschild am Eingang zum Keppgrund

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Sensation um Caspar David Friedrich – Update

Es war nicht nur eine kleine, nein, es war eine ausgemachte Sensation, mit der die Staatlichen Kunstsammlungen zu Dresden heute in die Öffentlichkeit gingen. Hat doch die Restaurierung von Capar David Friedrichs Meisterwerk „Zwei Männer in Betrachtung des Mondes“ mehr als Erstaunliches zu Tage gebracht. Und da olle Caspar David für alle Freunde der Sächsischen Schweiz einfach ein Muss ist, will ich hier auch auf diese wahrlich verblüffende Geschichte eingehen.

Gerhard_von_Kügelgen_portrait_of_Friedrich Caspar David Friedrich, Porträt von Gerhard von Kügelgen

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25 Jahre danach….

Ach Gott, da ging mir wieder die Ostalgie durch. Saß ich doch heute in einem netten Wanderlokal (ich verschweige mal dessen Namen), und bestellte etwas für den Magen. Worauf mir zunächst Besteck gereicht wurde. Soweit normal, nur worauf? Auf diesem Ding:

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Der brave Ossi wird es noch kennen. Das soll so aussehen wie Kristall, ist aber schnöde Plastik. Und konnte immer und jederzeit in Läden namens “1000 kleine Dinge” erworben werden. Der Wahnsinn in Tüten, wie lange sich dieser Krempel hält. Plaste und Elaste aus Schkopau – was will man mehr.

Rund um Berggießhübel

Die Gegend um Bad Gottleuba und Berggießhübel hat es nicht leicht: zum Erzgebirge gehört sie nicht mehr, und zur Sächsischen Schweiz noch nicht. Weshalb sie immer wieder hinten runter fällt, wenn es um Beschreibungen der Natur geht. Sehr zu Unrecht, wie mir jetzt Markus, seines Zeichens Mitglied der IG Siegen- und Wanderfreunde, auf einer wunderbaren Tour bewiesen hat. Vorab schon mal ein Fazit: hier gibt es jede Menge kleiner Perlen, denen aber allen samt irgendwie die Fassung fehlt. Eigentlich herrliche Aussichten wachsen komplett zu, Bänke modern vor sich hin, und gescheite Wanderkarten gibt es schon gar nicht. Aber das soll niemanden abhalten, denn von diesen kleinen Meckereien mal abgesehen, hat die Ecke wirklich was zu bieten. Weshalb ich jetzt auch gleich ins Detail gehe:

Rundblick vom “Rektor-John-Platz”.

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