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Grüße zum Jahreswechsel Jetzt mit Lösung!

Die Grüße zum Jahreswechsel mal etwas anders. Ein Filmchen mit Ansichtskarten von historischen Orten im Elbsandstein. Einige davon gibt es noch, andere sind verschwunden oder nur noch in Fragmenten zu bewundern. Die Bilder sind unten links nummeriert, wer etwas erkennt, darf das gern in den Kommentaren posten. Zum warm werden hier noch ein Bild vom Imbiss am Einstieg in die Schwedenlöcher im Amselgrund. Das kommt dann natürlich nicht im Film vor. Viel Spaß und einen guten Rutsch.
Die Auflösung gibt es dann im neuen Jahr.

 

Update, 5. Januar 2024: und hier die Aufösung:

  1. Hinterdittersbach – Kinitzschschänke (gibt es nicht mehr, nur noch Fundamente)
  2. Hinterdittersbach – Hegerhaus (gibt es nicht mehr, nur noch Fundamente)
  3. Kerbensteig im Kirnitzschtal (gibt es nicht mehr – oder nur noch in Fragmenten)
  4. Krümmerwandbaude – in der Dürrkamnitz (gibt es nicht mehr)
  5. Gasthaus Kleiner Bärenstein (gibt es nicht mehr – aber gut sichtbare Reste)
  6. Grundmühle bei Hohenleipa (nur noch Ruine)
  7. Herrmannseck bei Hinterhermsdorf (gibt es noch)
  8. Café „Zu den Schwedenlöchern“ – am oberen Ausstieg (gibt es nicht mehr)
  9. Bastei (gibt es noch – wenn auch anders)
  10. Kuhstall (gibt es noch)
  11. Kuhstall (gibt es noch)
  12. Kahnfahrt Ferdinandsklamm (gibt es nicht mehr)
  13. Gasthaus Rosenberg (gibt es nicht mehr)
  14. Imbiss im Soorgrund (gibt es nicht mehr)
  15. Balzers Lager bei Zeidler (gibt es noch, sogar mit schönen neuen Bänken)
  16. Gasthaus in der Dürrkamnitz (gibt es nicht mehr, nur noch Fundamentreste)
  17. Gasthaus und Aussichtsturm Rosenberg (gibt es nicht mehr)

Kinderheim Dittersbach–für Kurzentschlossene

Wer sich schnell aufmachen will: morgen (30.12.) gibt es im früheren Kinderheim in Dittersbach (Jetřichovice) einen Tag der offenen Tür. Zwichen 10 und 15 Uhr kann man einen Blick ins Innere des Hauses werfen. Dazu gibt es Musik, Speis und Trank und eine Fotoausstellung.

So einen Tag hatte es im März 2022 schon mal gegeben, ich war dort und kann nur empfehlen, das alte Gemäuer zu erkunden.

Allerdings scheint der Besitzer mit seinen Plänen, hier ein gehobenes Wellness-Hotel zu bauen, nicht in die Puschen zu kommen. Denn seitdem hat sich nichts getan. Schaun mer mal.

Weihnachtsgrüße

Lieber guter Rangersmann,
schau mich nicht so böse an.
Steck die Strafzettel schnell ein.

Aber will ich artig sein?

Nein, das will ich gar nicht tun,
und ich werde auch nicht ruhn,
eh ich wieder, ganz real,
geh ‘n die alten Wege kann – legal.

Soli Deo Gloria,
und die Fee vom Polenztal,
Gratweg, Grenzweg, Försterloch,
da lauert ihr doch immer noch.

Kümmert euch um Borkenkäfer,
und – von mir aus – Boofenschläfer.
Schafft das Totholz aus dem Busch,
und zwar möglichst bald, husch husch!

Und wenn wir uns dann doch mal sehen,
lasst mich meiner Wege gehen.
Wünscht mir einen guten Tag,
weil ich euch dann richtig mag.

Statt zu gängeln Wandersleute,
kümmert euch um Borkis Beute.
Hölle, Schwefel, Tod und Pest.

Aber trotzdem: Frohes Fest!

Neues vom Basteikiosk Konkurrenz kaltgestellt

Es gibt Neues vom Basteikiosk zu berichten. Und diese Neuigkeiten rücken die ganze missliche Lage in ein anderes Licht. Denn obwohl derzeit der geballte Unmut auf die Nationalparkverwaltung niederprasselt, hat diese diesmal keine Schuld auf sich geladen. Vielmehr sieht es so aus, als ob es hier um geballte wirtschaftliche Interessen ginge.
Also, eines nach dem anderen:

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Caspar David zum 250.

Ist er wirklich schon so alt? Ja, er ist. Im kommenden Jahr, welches ja nicht mehr weit ist, steht der 250. Geburtstag von Caspar David Friedrich (1774 – 1840) an. Ganz genau: am 5. September. Und obwohl er aus Greifswald stammt, also genau genommen ein Fischkopp ist, hat er doch rund 40 Jahre seines Lebens in Dresden verbracht.
Und von dort aus hat er die Sächsische Schweiz bereist und erwandert. Und dann mit seinen romantischen Bildern eine hervorragende Werbung für die Region gemacht. Die bis heute anhält.

In Krippen hat man jetzt schon mal einen kleinen Gedenkstein für den Meister enthüllt, es folgen zahlreiche Veranstaltungen – von Ausstellungen bis zu geführten Maltouren. Eine prima Übersicht findet sich HIER.

An dieser Stelle noch drei seiner bedeutendsten Werke:

Das Kernzonenschild im Gebirge

Der Wanderer über dem Grenzweg

Zwei Männer unter Beobachtung eines Rangers

“Noack, sötzen sie söch, sie sönd albern!” Wie die Bilder wirklich heißen und was sie zeigen, muss ich hier sicher nicht erklären.
Ich für mein Teil werde wohl mal wieder das Albertinum in Dresden aufsuchen, wo man das ganze Jahr über eine Auswahl von 14 seiner Bilder bewundern kann.

Aus für den Basteikiosk?

Der Kiosk am Basteiparkplatz war bisher immer eine gute Alternative zur doch recht touristisch-teuren Verpflegung durch die Betreiber des Hotels. Jetzt die Hiobsbotschaft in Form eines Aushangs: zum Jahresende ist Schluss. Ach du Schande, was ist denn da los? Eine kurze Nachfrage ergab: der Betreiber geht in den wohlverdienten Ruhestand. Womit, das war vertraglich so festgelegt, auch der Pachtvertrag erlischt. So weit, so einfach. Allerdings stellt sich da doch die Frage: gibt es keinen Nachfolger? Denn an dieser Stelle und in dieser Lage sollte es doch ein Einfaches sein, einen neuen Pächter zu finden.

 Schwer was los: lange Schlange am Kiosk.

Nun, wir leben im besten Deutschland aller Zeiten, und da ist gar nichts einfach. Laut Hanspeter Mayr, seines Zeichens Sprecher der Nationalparkverwaltung, hätte seine Behörde nichts gegen einen Weiterbetrieb einzuwenden. Auch das Gebäude soll auf jeden Fall erhalten werden. Aber dazu ist ein neuer Pachtvertrag nötig, und bei dem haben auch noch andere Behörden mitzumischen.
Konkret wird da jetzt schon genölt, dass es am Kiosk keinen Wasser- und Abwasseranschluss gibt. Hmm, den gab es auch in den vergangenen Jahrzehnten nicht, ohne das dabei etwas Schlimmes passiert wäre.
Und Trubel herrscht dort auch immer. Man kann also nicht behaupten, dass da in Sachen Naturschutz noch irgendwas zu verderben wäre.
Evtl., so heißt es, könnte hier auch eine Infostelle der Nationalparkverwaltung einziehen. Nö, ich hätte lieber weiterhin eine preiswerte Bockwurst und keine Lehrtafeln.
Warten wir also mal ab. Ich denke, eine dauerhafte Schließung wäre nicht zu vermitteln, da käme manch Behörde in Erklärungsnot. Zumal ja ohnehin das Angebot an preiswerter Einkehr für den Wandersmann schon ausgedünnt ist. Ich sage mal Amselfall und Großer Winterberg.

Bergsichten 2023

Bergsichten 2019An diesem Wochenende findet wieder das „Bergsichten-Festival“ im Hörsaalgebäude der TU-Dresden statt. Und natürlich ist auch die IG Stiegen- und Wanderfreunde dabei. Diesmal gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Naturpark Sächsische Schweiz“. Ihr findet uns an beiden Tagen im Rahmen der „Bergsichten-Messe“ im Foyer des Hörsaalgebäudes. Wir freuen und auf euren Besuch, zwecks erbaulicher wie kritischer Gespräche.

Tipp für volle Tage: der Kohlbornstein

Wenn es mal wieder unangenehm voll wird im Nationalpark, dann kann man hervorragend auf die andere Seite der Elbe ausweichen. Dort ist Landschaftsschutzgeiet, was von der Sache her für den Wandersmann so allerlei Vorteile hat. Als da wären:
Zum Einen: hier darf man laufen, wie einem der Fuß gewachsen ist. Im Nationalpark lauert ja bekanntlich auf so manch schönem Pfad der Ranger mit dem Strafzettelblock hinter der Fichte. Hier ist das egal, man darf auch Beeren und Pilze sammeln. Zum Zweiten: hier wird der Wald nicht sich selbst überlassen, sondern gepflegt. Was man ihm ansieht.  Und zum Dritten: hier geht man nicht gegen die “Waldmöblierung” vor. Im Gegenteil, aller Nase lang lädt ein Bänkchen oder ein Rastplatz ein.
Eine der Ecken, an der man dabei fast sicher keinen Massenauflauf hat, ist der Kohlbornstein. Er bietet einen sehr netten Aufstieg über allerlei Treppen und eine wirklich tolle Aussicht – mit Bänkchen.
Interessant ist gleich am Anfang des Aufstiegs eine Tafel am Felsen, die an einen Besuch von Sachsens König Albert samt Königin Carola im Jahre 1886 erinnert. Oder besser: erinnert hat. Die Tafel ist nämlich völlig verwittert, ein Erklärbär-Schild darunter schafft Bildung. Sinniger wäre es wohl gewesen, die Tafel selbst zu sanieren. Na, vielleicht spendet ja mal ein begüterter Naturfreund mit royalen Sympathien.

Hinkommen? Der kürzeste Weg geht von Krippen aus – immer der roten Markierung nach. Man kann dann sehr schön zum Papststein weiter wandern. Diese Runde bin ich schon mal gegangen und will sie nicht nochmal beschreiben, deshalb hier der Link.

Aber ein paar aktuelle Bilder soll es noch geben.

Der Aufstieg:

Und die Aussicht:

Also, viel Spaß abseits der Touristenmassen.